Infografik über Mediennutzung und digitale Sozialisation in Deutschland

Wie profitiert man von der digitalen Sozialisation?

Die zeitgemäße Unternehmenskultur etablieren

Kommt das Thema Digitalisierung auf, polarisieren die Meinungen. Vor allen Dingen, wenn es ums sozialisieren geht. Die einen sind genervt von den dauernd-aufs-Smartphone-starrenden Massen, von denen man den Eindruck hat sie verlernen, miteinander zu sprechen. Die anderen schwören auf die großartigen Vernetzungsmöglichkeiten, die uns durch das Internet geboten werden.

Beide Standpunkte sind nachvollziehbar. Es kann einen schon mal gruseln, wenn man mit 20 anderen Menschen am grauen Bahnsteig steht und alle schweigend vor sich hinstarren. Man schwelgt in glücklichen glitzernden Erinnerungen an die prä-Smartphone-Ära, als in der gleichen Situation noch alle Menschen, einerlei ob fremd oder vertraut, gemeinsam im Sonnenschein Reigen tanzten und lachten…

Was ich sagen will: Die Bewertung der Entwicklungen ist eher emotional, statt rational. Klar, es geht hier um ein essenzielles Gut unseres Daseins: Die persönlichen Beziehungen. Jeder braucht Bekannte, Freunde und Familie – soziale Kontakte eben. Aber die veränderten Umstände in der Sozialisation, die durch immer mehr neue Kommunikations-Technologien geschaffen wurden und werden, machen auch Angst, dass Face-to-Face Interaktionen und enge zwischenmenschliche Beziehungen zur Ausnahme werden. Von der Aufgabe der Privatsphäre, über Depressionen bis hin zu körperlichen Schäden berichten die Gegner digitaler Medien, wie Peter Hensinger.

Es geht voran, nicht zurück

Ich gehöre da eher zur optimistischen Fraktion. Wir sind soziale Wesen, daran werden auch neue Medien nichts ändern. Sein eigenes Mediennutzungsverhalten, sollte man – frei nach Kant – so gestalten, wie man es sich auch von seinen Mitmenschen wünscht. Wenn man den Kopfhörer also mal abnimmt und Augenkontakte sucht, findet man auch direkte Gespräche und neue Bekannte. Wenn man seine Kommunikationsgeräte in Gesellschaft anderer Leute nicht zur Berieselung nutzt (wodurch man für die Anderen in seinem direkten Umfeld unerreichbar wird), kann man sich im direkten Miteinander üben und auch wieder offener für die großen Vorteile der Digitalisierung in Sachen Kommunikation sein.

Ich komme gleich auf einen dieser besagten Vorteile zurück. Vorher aber ein kleiner Exkurs über die Mediennutzung ( Vergleich 2015 von ARD/ZDF) allgemein. Die tägliche Nutzungsdauer elektronischer, sowie nicht-elektronischer Medien liegt pro Person bei Sage und Schreibe 9,5h, wobei Fernsehen und Radio in der Gesamtbevölkerung am meisten Zeit beanspruchen. Nur die 14-29-Jährigen nutzen mittlerweile mehr das Internet (187 Minuten/Tag), als alle anderen Medien, wie etwa Fernsehen, Radio, DVDs, MP3s, Zeitungen, Bücher usw. Die selbe Altersgruppe gibt an, das Internet täglich bevorzugt für Recherchen mit Suchmaschinen (58%) und zur sozialen Interaktion über Instant Messanger, Soziale Netzwerke, E-Mails usw. (60%) zu nutzen.

Kommunikation im Betrieb durch digitale Vernetzung fördern

Das Internet wird also schon heute von der jungen Generation bevorzugt für Kommunikationszwecke genutzt. Warum sollte man aus dieser Entwicklung nicht das Beste herausholen? Etwa in der Bildung, bei der Verbreitung von Nachrichten, der Kundenkommunikation oder der innerbetrieblichen Kommunikation.

Als Weiterbildungsanbieter konzentrieren wir uns bei BuGaSi diesbezüglich natürlich vor allem auf das Thema Bildung. Im Bereich e-Learning und Blended Learning können wir langjährige Erfahrung vorweisen, sind uns aber darüber bewusst, dass sich die Branche immer weiterentwickelt (wir machen schließlich dabei mit). Besonders das Arbeiten mit Learning Management Systems, kurz LMS hat es uns derzeit angetan. Auch Unternehmen setzen in Sachen digitales Lernen ganz besonders auf LMS, wie eine Umfrage von 2014 zeigt.

Umfrage zu digitalem Lernen in Unternehmen

Die Interaktionsmöglichkeiten sind so vielseitig, dass wir LMS nicht mehr ausschließlich für e-Learning empfehlen, sondern auch den Einsatz eines LMS als Intranet-Plattform für ausgesprochen gewinnbringend halten. Ein LMS kann das selbe leisten, was auch eine Social-Intranet-Lösung verspricht, nämlich die interne Zusammenarbeit, Kommunikation und Interaktion zu fördern. Darüber hinaus bleibt der ursprüngliche Zweck der Lernplattform selbstverständlich erhalten.

Lern- und Kommunikationsplattform zur Intranet-Plattform vereinen

Es ist nicht nur eine innovative Möglichkeit, ein eingestaubtes Firmennetzwerk zu modernisieren, oder ganz neu zu integrieren, sondern es lassen sich auch sämtliche HR Services und Kommunikationskanäle bündeln. Es können Mitarbeiterumfragen gemacht, Blogbeiträge verfasst, Ankündigungen und Neuigkeiten verbreitet, Foren und Chats betrieben werden. Dadurch, dass jeder Mitarbeiter das Intranet mitgestalten kann und es kein einseitiges Informationsangebot mehr darstellt, fördert es die soziale Interaktion zwischen Kollegen über Hierarchieebenen hinweg und sorgt so für bessere Feedbackschleifen und mehr gegenseitiges Verständnis.

Betriebliche Daten können allgemein (oder begrenzten Personenkreisen) zugänglich gemacht werden und zwar von jedem. Wikis und Glossare sind integrierbar. Weiterbildungsmaßnahmen können durchgeführt werden, von denen auch noch Mitarbeiter in mehreren Jahren profitieren, da Kursmaterialen wiederverwendet und kontinuierlich aktualisiert werden können. Dadurch entsteht im Laufe der Zeit eine digitale Wissensdatenbank, von der alle jetzigen und zukünftig Beschäftigten des Unternehmens profitieren.

Im digitalen Lernraum sind auch Pflichtaufklärungen und -schulungen mit entsprechender Zertifizierung möglich. Der Arbeitsaufwand eine solche Schulung vorzubereiten kann zeitaufwändig sein, wenn man keine externe Firma damit beauftragt. Jedoch überzeugt uns auch hier das Argument, dass die Kurse unbegrenzt häufig, zeit- und ortsungebunden durchgeführt werden können. Darüber hinaus spart man sich eine aufwändige Präsenzveranstaltung und die Personalkosten für den Trainer.

Unser Tipp

Ängste und Mythen über die Digitalisierung und deren Folgen für unser Zusammenleben, verschleiern den Blick für die Chancen, die sie bietet. Lassen Sie sich nicht verunsichern, sondern zeigen Mut zur Veränderung. Ein Schritt in Richtung Arbeiten 4.0 könnte der HR Service-Allrounder ‚LMS als Intranet-Plattform’ sein, den wir hier vorgestellt haben. Wenn Sie Beratung aus dem Gebiet brauchen, stehen wir gerne zur Verfügung.


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