BarCamp: Neue Lehr- & Lernkonzepte an Hochschulen

Die Erfahrungen von unserem ersten EduCamp

Marc und Mareike von BuGaSi haben sich letzte Woche auf die weite Reise nach Freiburg begeben, um dort an ihrem ersten Barcamp teilzunehmen! Die Anreise lief wie erwartet unproblematisch und die statistisch sonnenreichste Stadt Deutschlands begrüßte uns mit bestem Wetter, vielen gut gelaunten Leuten, leckerem Eis, sehenswürdigen Sehenswürdigkeiten, guten Aussichten und gemütlichem Biergarten.

Teilnehmer bestimmen selbst, worüber sie diskutieren wollen

Ernst, bzw. gar nicht mal so Ernst, sondern immer noch sehr entspannt, wurde es dann am Freitag. Die Uni Freiburg lud im Rahmen des BMBF Projektes „Freiräume für wissenschaftliche Weiterbildung“ zum educational BarCamp, oder kurz „Educamp“ ein.  Die etwa 70 Teilnehmenden bekamen die Möglichkeit dort einen ganzen Tag lang über das Thema „(Weiter) Bildung in der digitalen Welt. Neue Lehr- & Lernkonzepte an Hochschulen“ zu diskutieren.

Nach der Vorstellungsrunde und dem Frühstück, ging es auch schon los mit den Sessions. Wer noch nie auf einem BarCamp war, sollte wissen: Die Vorträge selbst laufen sehr spontan ab, da jeder Besucher auch zum Referenten werden kann, indem er oder sie zu Tagesbeginn einen Themenvorschlag einbringt. Gibt es genügend Interessierte, hat man dann bei einer ca. 45-minütigen Session Gelegenheit darüber zu diskutieren, Brainstormings machen oder gezielte Problemlösungen auszuarbeiten.

Viele innovative Lernformate wurden vorgestellt

Marc und ich durften unser computergestütztes Planspiel Fort Fantastic vorstellen und mit den Zuhörern über neue Möglichkeiten für dessen Einsatz und Weiterentwicklung sprechen. Dabei haben wir einige wirklich gute Impulse bekommen. Etwa die Idee einen Fort Fantastic Wettbewerb zwischen mehreren Unis und Hochschulen über längeren Zeitraum ins Leben zu rufen, um Bewertbarkeit zu schaffen. Oder den virtuellen Freizeitpark auch ausschließlich online spielbar zu machen. Oder die Metaebene im Debriefing nach jeder Spielrunde noch wesentlich mehr zu vertiefen, um teamübergreifend Wissen zu teilen.

Auch die anderen Sessions die ich besuchte, brachten interessante Einblicke etwa beim Vortrag des Weiterbildungsnetzwerks für Museumsfachleute Museon“, die in den letzten zwei Jahren ein Blended Learning-Bauskastensystem für selbstbestimmtes Lernen entwickelt haben. Und ich ließ mir von Jan Foelsing eine Lern-App für mobile Endgeräte präsentieren und durfte meine Verbesserungsvorschläge einbringen.

BarCamp? Immer wieder gern!

Leider blieb mir keine Zeit bei der letzten Session und Abschlussrunde teilzunehmen, da ich meinen Zug zurück ins Ruhrgebiet erwischen musste. Darum bin ich besonders froh, dass alle Ergebnisse schriftlich festgehalten wurden und die Session-Protokolle auch online zu finden sind.

Ein ganz großes Dankeschön an die Veranstalter des BarCamps, allen voran Anja Ranft, die es weder an Verpflegung mangeln, noch irgendwelche Wünsche offenließen! Das war sicherlich nicht unser letztes BarCamp!


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