Die #digifit-Blogparade sammelte Ideen, um der Digitalisierung optimistisch entgegen zu sehen

Das nimmt dir die Angst vor der Digitalisierung!

Zusammenfassung der #digifit Blogparade

Der Psychologe Dr. Jan Kalbitzer erhielt 2015 für seine Forschung zu den Auswirkungen des Internets auf die Psyche den Max Rubner-Preis. Er beobachtete, dass Menschen dazu neigen mit neuen Technologen häufig erst mit Angst und später mit Verdrängung zu reagieren.

Als Beispiel für diesen, wie er ihn nennt „problematischen Mechanismus“ führt er in diesem Audio-Vortrag das Auto an: Erst hatten die Leute Angst davor, da sie Unfälle und Verschmutzung befürchteten. Heute sind wir für uns die Massen an Autos und deren Auswirkungen blind geworden. Ähnliches befürchtet er für den Umgang mit dem Internet. Erst die Angst (unser jetziger Stand), dass es krank macht, Arbeitsplätze vernichtet, soziale Konstrukte darunter leiden. In Zukunft womöglich Verdrängung, also keinerlei Wahrnehmung mehr für die wahren Gefahren, die davon ausgehen und entsprechend auch kein gesunder Umgang mit dem Medium.

Bei BuGaSi haben wir auch bereits eine gewisse (Berührungs-)Angst vor der Digitalisierung wahrgenommen. Wir kommen aus dem Weiterbildungssektor, der nur einen Bruchteil der betroffenen Branchen ausmacht. Deshalb wollten wir mit der Frage „Was nimmt dir die Angst vor der Digitalisierung“ möglichst viele unterschiedliche Menschen erreichen und ein breiteres Bild der allgemeinen Einstellung zu dem Thema bekommen. Und vor allen Dingen Ideen sammeln, wie man die Angst überwinden und mutig mit der Digitalisierung umgehen kann. Wir freuen uns über zahlreiches positives Feedback zur Auswahl des Themas und die Beiträge von 9 (in Worten: Neun!) Teilnehmern. DANKE an alle, die mitgemacht haben!

Zusammenfassung der eingereichten Beiträge zur #digifit Blogparade

(Sortiert nach Eingangsdatum)

1. Dominik Lindner : Wie Arbeit im virtuellen Team gelingt

Dominik Lindner befasst sich schon länger mit der Digitalisierung uns wird häufig mit unsicheren Fragen dazu konfrontiert. Etwa, wie man in einem virtuellen Team effizient zusammenarbeiten kann. Seine Antwort ist: Es braucht die passende Softwaretools! Und zwar um Transparenz, Struktur und Kommunikation zu gewährleisten. Bei seiner Arbeit setzt er ein Chat- und Videokonferenzsystem, eine Anwesenheitsübersicht, ein Ticket-System und Jira zur Aufgabenverwaltung ein. Um im Umgang mit den Anwendungen sicherer zu werden, gehört ständige Übung dazu.

Darüber hinaus sei eine strikte Rollen- und Aufgabenverteilung wichtig. In seinem eigenen Team hat beispielsweise jeder Kunde einen eigenen Ansprechpartner mit festen Vertretern. Diese sind in die allgemeine Kundenkommunikation mit einbezogen, sodass sie auf dem Laufenden sind. Das Team kommuniziert untereinander täglich per Videokonferenz. Einmal im Monat treffen sie sich auch persönlich, um die den direkten persönlichen Kontakt zu sichern.

Drei Dinge, die beim Lesen herausstachen:
virtuelle Teams strukturieren | bewusste Toolauswahl treffen | persönliche Kommunikation bleibt wichtig
Zum ganzen Beitrag von Dominik

2. Clair E. : Gute und schlechte Erfahrungen mit Datensicherheit

Eigentlich sieht Clair die Digitalisierung positiv, schließlich ist es doch sehr praktisch alles digital speichern und abrufen zu können. Doch sie sieht einige Risiken:

  1. Die Abhängigkeit von der Technik. Was, wenn mal der Strom ausfällt. In ihrer Firma ist genau das vor kurzem passiert. Da lag die Arbeit mehrere Stunden brach. Sie bemängelt an der Stelle auch, wie viel Strom die Digitalisierung frisst. Während wir uns freuen, dass nicht mehr so viel Papier verschwendet wird, ist das ein berechtigter Einwand in Sachen Nachhaltigkeit.
  2. Datenverlust. Da es keine wirklich beständigen Datenträger oder Dateiformate gibt, wünscht sich Clair auf diesem Gebiet eine dauerhafte Regelung. Richtlinien müssten außerdem die sichere Stromzufuhr, auch bei Knappheiten garantieren.
  3. Datensicherheit. Clouds und externe Server bieten keine echte Sicherheit für Daten, da sie sich dort im Einflussbereich Dritter befinden. Sie meint, wirklich sensible Daten sollte man deshalb entweder gar nicht digitalisieren, oder zumindest als Hardcopy zur Verfügung haben. Als eines ihrer digitalen Konten mal gehackt wurde, hat sie sich eine sichere Lösung einfallen lassen … Die sie uns aus Sicherheitsgründen aber nicht verrät. Tipps für sichere Passwörter gab aber kürzlich erst die Süddeutsche Zeitung.
Drei Dinge, die beim Lesen herausstachen:
Technik-Abhängigkeit begrenzen | Wunsch nach politischer Regulierung | selbst für Datensicherheit sorgen
Zum ganzen Beitrag von Clair

3. Sladjan Lazic von Karriereboss : Wir sind bereits digitalisiert

Wir stehen zwar noch am Anfang der Digitalisierung, aber sie ist schon da, sagt Sladjan. Wir sollten die digitalen Technologien, die uns zur Verfügung stehen deshalb nutzen, statt ihnen mit Angst zu begegnen. Allerdings dürfen wir dabei nicht vergessen, dass es immer noch eine beträchtliche digitale Kluft, die sogenannte digital gap gibt. Diese (Wissens-)Kluft müssen wir überwinden.

In der Geschichte wurden neue Technologien schon häufig fälschlicherweise als unwichtig abgetan. Darum sollten wir die Digitalisierung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Arbeitswelt hat sich durch die Industrie 4.0 bereits stark verändert. Voraussichtlich werden viele klassische Berufsbilder ganz verschwinden und neue auftauchen. Auch Datenmissbrauch nennt Sladjan als berechtigte Sorge. Doch die Lösung kann nicht sein, sich an veraltete Strukturen zu klammern. Wir verbieten ja auch keine Autos, obwohl davon Gefahren ausgehen. (Kommt euch das bekannt vor!? Erinnert mich an Dr. Kalbitzer.)

Sladjan hebt noch einmal hervor, wie viele Vorteile wir bereits heute durch die Digitalisierung genießen: Online Banking, E-Learning, E-Mails, Cloud-Dienste, Home Office, mobiles shoppen und vieles mehr. Sein Credo: Wir müssen keine Angst vor Digitalisierung haben – wir sind bereits digitalisiert!

Drei Dinge, die beim Lesen herausstachen:
Digital Gap überwinden | nicht aus Angst an alte Strukturen klammern | Vorteile sehen und nutzen
Zum ganzen Beitrag von Sladjan

4. Peter Kovacs : Hat keine Angst vor der Digitalisierung

Während seine Eltern bis heute versuchen sich weitesgehend von IT fernzuhalten, ist Peter damit groß geworden. Der Umgang damit ist für ihn ganz natürlich. Wie Sladjan spricht er hiermit die Digital Gap an. Er findet das Mindset seiner Eltern absolut hinderlich, da die Modernisierung schließlich nicht zu verhindern sei. Vielmehr bringe sie viele Vorteile mit sich, wie die Möglichkeit alte Bekannte auf Facebook wiederzufinden.

Für ihn selbst ist die Digitalisierung nicht so beängstigend, wie für Menschen, die Technik bisher mieden. Er muss nie ganz von vorn in ein Thema einsteigen, wenn Innovationen erscheinen. Das macht es für ihn viel einfacher sich mit neuen Technologien auseinanderzusetzen und zu lernen damit umzugehen. Diesen Lernprozess will er auch nie abreißen lassen.

Er erlebt die Digitalisierung bisher als Bereicherung und sieht der Zukunft deshalb optimistisch und neugierig entgegen. Er freut sich besonders darauf seine Lieblings-PC-Spiele mit VR-Brille zu spielen.

Drei Dinge, die beim Lesen herausstachen:
ängstliches Mindset ist hinderlich | Lernprozess nicht abreißen lassen | auf Innovationen freuen
Zum ganzen Beitrag von Peter

5. Alexandra Fischbäck : Das Haar in unser aller Suppe

Die Digitalisierung geht uns alle etwas an, sagt Alexandra! Obwohl oder vielleicht gerade weil 20 % der Deutschen immer noch nicht das Internet nutzen. Auch hier sehen wir wieder das Problembewusstsein für die digitale Kluft. Alexandra zählt sich zu den Glücklichen, die unternehmensintern zu dem Thema geschult werden. Doch sie fürchtet, dass diejenigen, die nicht so gefördert werden auf der Strecke bleiben.

Ihr ist aufgefallen, dass sich im Rahmen der Digitalisierung eine ganz eigene Sprache entwickelt hat. Statt die Wissenslücken zu überbrücken, verkompliziert dieses Neusprech aber alles noch. Menschen, die sich nicht als Digitalexperten verstehen, können der Informationsflut so nicht folgen. Das ist natürlich kontraproduktiv. Alexandra vermutet, dass hinter all den selbsternannten Experten und dazugehörigen neuen Fachbegriffen meistens aber mehr Schein als Sein steckt. Da könnte durchaus was dran sein. Erinnert mich an Bullshit-Bingo.

Obwohl sie sich von der ganzen Diskussion manchmal erschlagen fühlt, stellt sich Alexandra den Herausforderungen der Digitalisierung! Denn immer wieder entdeckt sie Innovationen, die auch ihr Leben bereichern. Und sie ist gespannt, wie die digitale Transformation die Gesellschaft und ihr eigenes Alltagsleben weiter beeinflussen wird. Darum schreibt sie seit neusten ihren eigenen Blog. Ihr Beitrag zu unserer Blogparade macht dort übrigens den ersten Eintrag aus! Welche Ehre, Danke dafür!

Drei Dinge, die beim Lesen herausstachen:
Technik-Sprache schreckt ab | Kommunikation über Digitalisierung vereinfachen | Wandel aktiv mitgestalten
Zum ganzen Beitrag von Alexandra

6. Julia Collard und Sven Schnitzler von Doppel[t]spitze : Mit Netzwerken gelingt die Digitalisierung

Um sich die Dringlichkeit der Thematik noch einmal bewusst zu werden, stellen Julia und Sven von Doppel[t]spitze erstmal einige Pros und Contras der Digitalisierung gegenüber. Alltägliches, das uns mittlerweile selbstverständlich erscheint, wie digitales fotografieren und kostenlose Videotelefonie rund um den Globus. Aber eben auch die Informationsflut, die uns schwindelig macht und der Wunsch nach „digital detox“, weil wir andauernd erreichbar sind.

Sie heben hervor, dass unsere Gesellschaft ein sehr gespaltenes Verhältnis zu den Problemen hat, die mit der Digitalisierung einhergehen. Beispielsweise sind wir bereit Payback-Punkte zu sammeln, um ein paar Euros beim Einkaufen zu sparen. Gleichzeitig sind wir uns nicht bewusst, dass wir damit eine digitale Spur hinterlassen, die (im besten Fall) Werbetreibende für sich nutzen. Sie fordern eine differenzierte Auseinandersetzung auf breiter Front. Cybermobbing und Fehlinformation seinen auch reale Gefahren. Doch davon sollten wir uns nicht abschrecken lassen, sondern durch eigene Beteiligung mit Humor und Spaß kontern. Digitale Kommunikationsmöglichkeiten sind einfach zu vielseitig, um ungenutzt zu bleiben!

Einen richtig guten Tipp, was gegen die Angst vor der Digitalisierung hilft, haben die beiden auch: Unsere Netzwerke unter realen Menschen ausbauen und voneinander lernen. Bei all den schnellen Entwicklungen kann man leicht den Überblick verlieren. Aber es gibt immer irgendwo jemanden, der weiß was dahintersteckt. Wir müssen uns nur trauen zu fragen. Verstehen hilft Ängste abzubauen.

Drei Dinge, die beim Lesen herausstachen:
ganzheitliches Bild machen | mitgestalten, statt sich zurückzuziehen | menschliche Netzwerke bilden
Zum ganzen Beitrag von Doppel[t]spitze

7. Natalie Meier-Jaeth : Welche Ängste haben die Kollegen eigentlich?

Natalie Meier-Jaeth hat gleich mehrere Stimmen zu der Angst vor der Digitalisierung aus ihrem Büro eingefangen. Passend zum Thema Digitalisierung hat sie die für uns in einem Video zusammengefasst. Sie selbst überfordert manchmal, wie schnell neue Technologien und Entwicklungen auftauchen. Da hält man ja kaum mit. Aber sie freut sich auch auf eine flexiblere Arbeitswelt und mehr Schwarmwissen.

Dirk Raguse sieht in der Digitalisierung mehr Vor- als Nachteile. Er denkt dabei an digitale Anwendungen, die beispielsweise neue Möglichkeiten beim Lernen bieten. Jedoch wünscht auch er sich mehr Transparenz darüber wünschen, was mit seinen elektronischen Daten geschieht und wer darauf zugriff hat. Ähnlich sieht es auch Sinaida Kargel, die gerne mehr darüber wüsste wie ihre Nutzungsdaten ausgewertet und verwendet werden. Sie verunsichert zudem wofür künstliche Intelligenz zukünftig eingesetzt wird.

Drei Dinge, die beim Lesen herausstachen:
auf dem neusten Stand der Technik bleiben | Schwarmwissen nutzen | Transparenz der Datennutzung
Zum ganzen Beitrag von Natalie

8. Markus Dod : Die Industrialisierung unseres Jahrhunderts

Markus hält die Digitalisierung für gleichbedeutend mit der Industrialisierung. Jedenfalls habe sie Auswirkungen auf all unsere Lebensbereiche: die Kommunikation, Arbeit, Kultur, Mobilität, Meinungsbildung und vieles mehr. Viele damit verbundenen Ängste hält er aber für übertrieben. So würden nicht die meisten Berufe verschwinden, sondern sich vor allem ändern. Statt manueller Werkzeuge wird mehr Technik eingesetzt.

Der Wandel führt dazu, dass wir uns dauerhaft weiterbilden müssen, um auf dem neusten Stand der eigenen Fachexpertise zu bleiben. Das wird seit längerem als lebenslanges Lernen bezeichnet. Er plädiert darauf, dass jeder für sich dieses lebenslange Lernen zielgerichtet in Angriff nehmen muss. „Zielgerichtet“, da sicherlich nicht jeder alles wissen muss, sondern wir unser Know-how individuell erweitern müssen. Wir dürfen es bloß nicht vernachlässigen. Und er erinnert daran, dass es noch nie so einfach war sich Wissen anzueignen, wie heute.

Außer von jedem einzelnen, fordert Markus besonders von der Politik die Digitalisierung aktiv zu gestalten. Sie bilde schließlich die Rahmenbedingungen und sollte dafür sorgen, dass möglichst viele Menschen partizipieren können. Bisher habe die Politik auf dem Gebiet meistens hinterhergehinkt und verspätet reagiert, statt vorausschauend zu agieren. Er möchte, dass sich daran etwas ändert.

Drei Dinge, die beim Lesen herausstachen:
Digitalisierung gleichbedeutend mit Industrialisierung | individuelles lebenslanges Lernen | politische Rahmenbedingungen fordern
Zum ganzen Beitrag von Markus

9. Alessandra Reß : Digitalisierung bedeutet Freiheit und Unsicherheit

Die Digitalisierung wird auf zwei Extremen betrachtet: Ängstlich und voller Begeisterung. Die daraus resultierende gesellschaftliche Debatte werde immer extremer. Sie habe schon zu wirklichkeitsfremden Resultaten, wie dem Leistungsschutzrecht oder Upload Filtern geführt. Alessandra sagt: „Tablet-Klassen sind gut und schön, aber wie wäre es mal mit Medienpädagogik und -kompetenz?“ Sie selbst ist mir digitaler Technik groß geworden. Für sie persönlich sind virtuelles und reales Leben deshalb ganz selbstverständlich verknüpft. Ängste hegt sie deshalb wenige, hat aber Verständnis dafür.

Sie findet es beispielsweise paradox, dass sich jeder frei äußern kann, aber alles gespeichert und abrufbar bleibt. „Die virtuelle Welt vergisst alles und nichts.“ Dadurch fühlt man sich wiederum weniger frei, eine Art Selbstzensur setzt ein. Obwohl wir digital frei partizipieren können, ist letzlich doch alles von Admins und Hierarchien bestimmt. Sie sieht hier eine Tendenz von der Demokratie hin zur Technokratie. Es gibt außerdem weniger Hemmungen sich gegenseitig zu verletzen. Selbst abgesehen vom Cybermobbing, kann man Worten nicht entfliehen, wenn man immer erreichbar ist.

Manchmal würde Alessandra der digitalen Welt sogar gerne ganz entfliehen, um das reale Leben ganz klassisch wahrzunehmen. So ernst meint sie das aber nicht, dafür ist sie viel zu fasziniert! Sie geht darin auf sich technisch, wissenschaftlich, sozial und auch persönlich durch digitale Möglichkeiten weiterzuentwickeln. Das ist es auch, was ihr die Angst nimmt. Hinzu kommen ihre digitalen sozialen Netze und ihr wichtigster Punkt: Die Freude an Paradoxen. Freiheit und Unfreiheit, Inklusion und Ausschluss, Verwirrung und Erleuchtung.

Drei Dinge, die beim Lesen herausstachen:
härter werdende Fronten | Digitalisierung geprägt von Paradoxen | Möglichkeit sich persönlich weiterzuentwickeln
Zum ganzen Beitrag von Alessandra

 

Unser Fazit

Wir sind überwältigt von den vielen Beiträgen und Gedanken zu dem Thema! Und bestätigt uns in der Annahme, dass die Angstbewältigung unter den Nägeln vieler Menschen brennt. Die Teilnehmer variieren in ihrer Wahrnehmung der Angst vor der Digitalisierung. Sie wird als übertriebenen, nachvollziehbar und manchmal unterschätzt beschrieben. Individuelle Lösungsvorschläge haben alle! Wir haben sie mal nach Gutdünken in dieser Liste zusammengetragen:

Was gegen die Angst vor der Digitalisierung hilft

  • Digitalisierung als Modernisierung akzeptieren und aktiv mitgestalten
  • über den Tellerrand schauen, um die digitale Kluft zu vergegenwärtigen und gegenseitig Verständnis aufzubringen
  • Debatte durch vereinfachte Sprache erleichtern, niemanden durch exorbitanten Gebrauch von Fachbegriffen ausschließen
  • breite persönliche (virtuelle und reale) Netzwerke aufbauen, um zu diskutieren, Hilfe zu geben und zu holen, Schwarmwissen nutzen
  • Paradoxe / Gefahren und Möglichkeiten gleichermaßen bewusst machen und danach handeln
  • neugierig bleiben, sich individuell weiterbilden und -entwickeln, Stichwort „lebenslanges Lernen“
  • dauerhaft informieren, aber nicht versuchen alles aufzusaugen, sondern bewusste Auswahl (beispielsweise neuer Tools) treffen
  • Forderungen an die Politik nach Rahmenbedingungen formulieren und dafür einstehen
  • Freizügigkeit der eigenen Daten überdenken, sensible Daten bewusst verwalten und selbst für Datensicherheit sorgen
  • Transparenz bezüglich Datennutzung fordern und Konsequenzen daraus ziehen, etwa sicherere Alternativen zu Programmen nutzen

Welche dieser Tipps BuGaSi nutzen kann, um daraus ein Seminarangebot zu gestalten, wird sich zeigen. Sicher ist, dass wir einige Denkanstöße bekommen haben, die vor allem das Mediennutzungsverhalten und gesellschaftliche Mindset in einer mehr und mehr digitalisierten Welt betreffen. Es ist hinderlich, wenn wir neuen Technologien nicht rational betrachten, sondern übermäßige Angst vor davor haben, oder damit zusammenhängenden Problemen ignorieren. Dr. Jan Kalbitzer spricht davon, dass wir uns durch die Informationsflut im Internet erschlagen fühlen können. Das und die Angst etwas verpassen zu können rufen sogar manchmal Erschöpfungsdepressionen hervor. Das Gefühl die Kontrolle zu verlieren verursacht Unwohlsein.

Aber es hat sich bei dieser Blogparade gezeigt, dass Neugier und Wissbegierde und der Bedarf nach Diskussion und Vernetzung bei vielen von uns vorhanden sind. Und übrigens hat sich auch gezeigt, dass es kein männerdominiertes Thema ist! Das sind gute Voraussetzungen, um Prozesse die uns alle betreffen, zusammen zu gestalten. Denn wir kennen die Werte, die wir umsetzen möchten. Nun müssen wir gemeinsam Umsetzungsstrategien und Rituale entwickeln und sie umsetzen. Alleine funktioniert das nicht.

Kleine Überraschung:

Damit die Ergebnisse der #digifit Blogparade nicht allzu schnell in der Vergessenheit geraten, basteln wir aus dieser Zusammenfassung gerade ein kleines eBook zusammen. Das werden alle Teilnehmer und auf Wunsch auch andere Interessierte von uns bekommen. (Gebt uns dafür aber bitte noch so ein bis zwei Wochen Zeit… 😉 )

Linkliste auf einen Blick:

  1. Zum ganzen Beitrag von Dominik
  2. Zum ganzen Beitrag von Clair
  3. Zum ganzen Beitrag von Sladjan
  4. Zum ganzen Beitrag von Peter
  5. Zum ganzen Beitrag von Alexandra
  6. Zum ganzen Beitrag von Doppel[t]spitze
  7. Zum ganzen Beitrag von Natalie
  8. Zum ganzen Beitrag von Markus
  9. Zum ganzen Beitrag von Alessandra

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